Übergewicht und die damit verbundenen Figurprobleme sind Probleme, die in der modernen Zivilisation weit verbreitet sind. Verbunden damit sind meist auch gesundheitliche Probleme. Deshalb versucht früher oder später fast jeder, der davon betroffen ist, sein Gewicht zu reduzieren. Viele versuchen, gezielt an ihren speziellen Problemzonen abzunehmen. Da eine dieser Problemzonen meist der Bauch ist, dreht sich dieser Artikel um das Abnehmen am Bauch.

Sie wollen abnehmen? Im Internet nach Informationen darüber zu suchen ist zwar für den Anfang keine schlechte Idee, aber abnehmen werden Sie davon sicher nicht. Gewicht zu verlieren ist im Grunde eine einfache Sache und wird oft viel zu kompliziert gemacht. Sie benötigen im Grunde genommen genau zwei Dinge:

abnehmen am bauch frau1. Eine gesunde Ernährung: Das klingt einleuchtend, aber viele Menschen bekommen es nicht auf die Reihe. Versuchen Sie nicht zu viel Fett zu essen (Fett hat mehr als doppelt so viel Kalorien wie Kohlenhydrate oder Eiweiß!) und vermeiden Sie es viel Zucker zu sich zu nehmen. Der erhöht den Blutzuckerspiegel und ist ein richtiger Dickmacher. Vor allem in Getränken verstecken sich oft Massen an ungesundem Industriezucker. Trinken Sie zur Abwechslung mal Wasser, Ihr Körper wird es Ihnen danken.

Tipp: Viel Wasser trinken füllt den Magen und macht Sie nicht so hungrig. Nehmen Sie sich einfach eine große Flasche, z.B. die 1,5 L Volvic Flaschen und füllen Sie normales Leitungswasser rein. Sie werden sehen, die Flasche ist im Nu leer und zwei Flaschen am Tag sind Balsam für Ihren Körper.

2. Treiben Sie Sport: Es ist zwar durchaus möglich, nur durch eine gesunde Ernährung sein Traumgewicht zu erreichen, doch ist Sport ein wichtiger Faktor für Ihre Gesundheit. Wer regelmäßig Sport treibt, fühlt sich einfach besser und frischer. Wenn es Ihnen zu peinlich ist, z.B. ins Fitnessstudio zu gehen oder keines in der Nähe ist, dann besorgen Sie sich doch einfach einen Fahrradergometer für zu Hause. Damit können Sie sich fit halten, ohne dass Sie sich beobachtet fühlen und Sie können das Gerät benutzen wann immer Sie wollen. 30 Minuten pro Tag sollte Ihre Gesundheit Ihnen doch wert sein. Fahrradergometer gibt es schon für wenig Geld zu kaufen und die Anschaffung lohnt sich in jedem Fall. Der ET 2 ist zur Zeit günstig bei Amazon zu haben.

Warum man gerade am Bauch gezielt abnehmen sollte

Fetteinlagerungen im Bauchbereich verteilen sich nach Erkenntnissen von Experten um die inneren Organe und können dort diverse Krankheiten begünstigen. Besonders das Bauchfett soll demnach Botenstoffe freisetzen, die die Ursache von chronischen Entzündungen sind. Dadurch werden die inneren Organe und auch das Herz geschädigt. Die Entzündungsstoffe begünstigen zusätzlich auch schädliche Ablagerungen in den Arterien, die unter anderem zu hohem Blutdruck und Herzinfarkt führen können. Besonders Männer sind von Fettansammlungen im Bauchbereich betroffen, während sich bei Frauen das Fett meist an den Beinen und der Hüfte ansammelt.

Welche Lebensmittel können das Abnehmen am Bauch unterstützen?

Ungesättigte Fettsäuren

Ungesättigte Fettsäuren helfen dabei, das Bauchfett zu beseitigen und sind darüber hinaus auch wichtig für das allgemeine Wohlbefinden. Zusätzlich haben sie einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel und reduzieren das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ungesättigte Fettsäuren findet man unter anderem in Nüssen, Avocados, Oliven und fast allen pflanzlichen Ölen.

Obst

Frisches Obst gehört natürlich zu jeder ausgewogenen Ernährung ebenso dazu, wie zu einer erfolgreichen Diät. Obst versorgt den Körper mit wertvollen Vitaminen und die Ballaststoffe sorgen für eine gesunde Verdauung. Gleichzeitig haben viele Obstsorten wie z. B. Melonen, Beeren, Äpfel und Zitrusfrüchte über wenige Kalorien, machen satt und verbrennen Fett.

Gemüse

Ebenso wie frisches Obst ist auch frisches Gemüse sehr hilfreich bei der Reduzierung des Bauchfetts. Gurken, Tomaten, Blumenkohl, Brokkoli und viele andere Arten von Gemüse haben ebenfalls wenig Kalorien und machen satt, während sie den Körper mit reichlich Vitaminen und Kohlehydraten versorgen.

Proteine

Proteine finden sich in u. a. in Fleisch und Fisch. Wer Gewicht verlieren will, sollte sich möglichst für mageres Fleisch wie z. B. Geflügel entscheiden. Bei Fisch ist das nicht ganz so entscheidend, da Fisch alle essenziellen Fettsäuren enthält. Proteine sind wichtig für den Muskelaufbau und die Fettverbrennung. Trotzdem sollte man sie in Maßen zu sich nehmen, da sie im Übermaß auch negative Auswirkungen haben können.

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Welche Übungen können das Abnehmen am Bauch unterstützen?

So schön es ist, dass gewisse Lebensmittel helfen, Fett abzubauen und das Gewicht reduzieren, so muss man doch wissen, dass das nur eine Hälfte des Programmes ist. Wenn man gezielt das Bauchfett bekämpfen will, geht das nicht ausschließlich über die Ernährung. Es gehört auch gezieltes Training dazu. Wer das Fett am Bauch abbauen will, muss genau dort auch mit dem Training ansetzen. Durch den Aufbau von Muskelmasse am Bauch wird gleichzeitig das dort befindliche Fett abgebaut. Der praktische Effekt dabei ist, dass man mit den Muskeln auch Energieverbraucher aufbaut. Mit anderen Worten: Jedes Gramm zusätzliche Muskelmasse verbraucht zusätzliche Kalorien und hilft somit dabei, das vorhandene Fett zu verbrennen.

Je mehr Muskeln man also am Bauch aufbaut, desto mehr Fett verbrennt man damit exakt in dieser Problemzone. Um jedoch alle Fettdepots zu erreichen und gleichzeitig eine einseitige Belastung des Körpers zu vermeiden, müssen neben den Bauchmuskeln auch die Rückenmuskeln aufgebaut werden. Nachfolgend werden nun einige Übungen beschrieben, mit denen gezielt das Fett in der Bauchregion bekämpft und abgebaut werden kann.

Sit-Ups

Sit-Ups sind vermutlich die erste Übung, die vielen einfällt, wenn sie an das Training der Bauchmuskulatur denken. Sie lassen sich leicht in den eigenen 4 Wänden durchführen und benötigen keine Geräte. Man legt sich einfach auf den Rücken, winkelt die Beine an, platziert die Hände hinter dem Kopf und hebt nun den Oberkörper an, bis die Ellenbogen die Knie berühren. Um auch die seitlichen Bauchmuskeln zu trainieren, macht man diese Übung kreuzweise, indem man abwechselnd mit dem rechten Elenbogen das linke Knie berührt und mit dem linken Ellenbogen das rechte Knie.
Wichtig ist dabei, dass man diese Übung nicht zu schnell durchführt, sondern bewusst langsam. Es kommt hier nicht auf das Tempo an, sondern darauf, Kraft und Muskeln aufzubauen.

Fahrrad fahren

Für diese Übung benötigt man nicht wirklich ein Fahrrad und man führt es auch in den eigenen vier Wänden aus. Man setzt sich mit ausgestreckten Beinen auf den Boden. Nun hebt man die Beine an und bewegt sie genauso wie auf einem tatsächlichen Fahrrad. Die Füße dürfen dabei nicht den Boden berühren. Am Anfang wird man schon nach kurzer Zeit die Belastung in der Bauchmuskulatur fühlen. Mit der Zeit kann man diese Übung immer länger ausführen.

Eine Übung für die gerade Rückenmuskulatur

Man legt sich auf den Bauch und winkelt die Arme leicht nach vorne an. Dann spannt man den ganzen Körper an und hebt den Oberkörper und die Arme ca. 10 cm an. Diese Position hält man für einige Sekunden und senkt dann den Oberkörper wieder ab. Das Ganze wird mehrmals wiederholt.

Eine weitere Übung für den Rücken

Man steht auf den Knien und den Händen. Nun zieht man den Ellenbogen der einen Seite und das Knie der anderen Seite unter dem Körper zusammen, wobei der Rücken rund wird. Dann streckt man den Arm nach vorne und das Bein nach hinten weg, wobei der Rücken gerade gestreckt wird. Diese Übung sollte man auf jeder Seite mehrmals wiederholen.

Wichtig ist beim Abnehmen am Bauch, dass man die Bauch- und Rückenmuskulatur gleichermaßen trainiert, da man andernfalls früher oder später mit Rückenbeschwerden rechnen kann, die ebenso wie das Bauchfett wirklich niemand braucht oder haben möchte.

Es gibt auch Sportarten, die sowohl die Bauchmuskeln als auch die Rückenmuskulatur stärken und noch weitere positive gesundheitliche Effekte haben. Zu diesen Sportarten gehören unter anderem:

  • Schwimmen
  • Taebo
  • Bauchtanz
  • Judo
  • Tanzen

Natürlich muss man sowohl bei der Ernährung als auch bei den Übungen immer beachten, dass es immer gilt, das richtige Maß zu finden. Wer meint, dass bei der Ernährung das richtige Lebensmittel noch richtiger wird, wenn man möglichst viel davon isst, liegt genauso falsch wie der, der zu wenig isst. Genauso kann ein zu exzessives Training genauso schädlich sein, wie ein totaler Verzicht auf Training.

Gesunde Lebensmittel SupermarktÜber die Hälfte aller Deutschen leidet an Übergewicht. Da Übergewicht langfristig die Gesundheit gefährdet, ist es wichtig geeignete Wege zu finden, das überschüssige Fett abzubauen und dadurch das Gewicht zu reduzieren.

Die Ursache des Problems

Grund für das überschüssige Fett ist in der Regel ein Ungleichgewicht zwischen Kalorienverbrauch und Kalorienzufuhr. Mit anderen Worten: Der Übergewichtige hat zu viele Kalorien mit der Nahrung zu sich genommen und zu wenig Kalorien verbraucht. Der Kalorienüberschuss wurde dann vom Körper in Fett umgewandelt. In früheren Zeiten war das durchaus sinnvoll, da es – speziell im Winter – immer wieder Zeiten des Nahrungsmangels gab. In diesen Zeiten konnte der Körper dann auf seine Fettdepots zurückgreifen und der Mensch verhungerte nicht so schnell. In den modernen Zeiten gibt es solchen Nahrungsmangel nicht mehr. Die Nahrung, die der Mensch zum Leben braucht, bekommt er ganzjährig im Supermarkt, der meist noch nicht einmal weit vom Haus entfernt ist. Dadurch bleiben uns die vom Körper liebevoll angelegten Fettdepots meist sehr lange erhalten.

Die Lösung ist sehr einfach

Um das Fett, das nicht mehr auf natürliche Weise abgebaut wird, loszuwerden, muss der heutige Mensch also selber die „Notsituation“ schaffen, die den Körper dazu bewegt, das Fett abzubauen. Er muss also seinem Körper weniger Kalorien zuführen, als dieser verbraucht. Das kann man z. B. dadurch tun, dass man den Kalorienverbrauch durch Sport erhöht. Viele Menschen haben jedoch keine Zeit oder keine Lust, Sport zu treiben. Diese Menschen haben dann die Möglichkeit, stattdessen die Kalorienzufuhr durch die Nahrung zu senken. Will man die Gewichtsreduzierung nachhaltig und ohne Gesundheitsgefährdung gestalten, ist es jedoch wichtig, nicht einfach nur die Kalorienmenge zu reduzieren, sondern gleichzeitig dem Körper weiterhin die nötigen Vitamine, Mineralien und andere wertvolle Stoffe zukommen zu lassen.

Was der Körper zum gesunden Abnehmen ohne Sport braucht

Um eine Gewichtsreduzierung ohne gesundheitliche Schäden durchzuführen, sollte man darauf achten, dass man dem Körper alle notwendigen Nährstoffe in ausreichendem Maße zuführt. Zu diesen notwendigen Nährstoffen gehören:

Proteine

Proteine werden vom Körper nicht nur für den Muskelaufbau benötigt. Sie sind sind am Stoffwechsel ebenso beteiligt, wie beim Sauerstofftransport, der Blutgerinnung und der Bekämpfung von Krankheitserregern. Außerdem sind sie in der Haut ebenso enthalten, wie in Haaren und Fingernägeln und natürlich auch in allen Organen. Insofern sind Proteine also ein essenzieller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Proteine findet man u. a. reichlich in Fleisch, Fisch, Sojaprodukten, Milchprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen.

Vitamine

Auch Vitamine sind an fast allen Vorgängen im Körper beteiligt. Sie sind an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt sowie am Aufbau von Knochen Haut und Zähnen. Nachfolgend werden einige Vitamine und ihre Funktionen aufgelistet:

  • Vitamin A ist beteiligt an den Sehvorgängen. Es ist u. a. enthalten in Leberprodukten, Fisch, Milchprodukten und Eigelb.
  • Vitamin B1 ist unentbehrlich für die Funktion des Nervensystems. Vitamin B1 ist u. a. enthalten in Bohnen, Haferflocken, Sonnenblumenkernen, Vollkorngetreide und Weizenkeimen.
  • Vitamin B6 ist als Coenzym maßgeblich am Aminosäurestoffwechsel beteiligt, also an der Verarbeitung und Verwertung von Proteinen. Vitamin B6 ist in den meisten tierischen und pflanzlichen Nahrungsmitteln enthalten. Wertvolle Lieferanten sind u. a. Fisch, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Nüsse, Vollkornprodukte und Weizenkeime.
  • Vitamin B9, auch bekannt als Folsäure, ist wichtig bei der DNS-Replikation im Rahmen der Zellteilung (z. B. im Knochenmark) wichtige Lieferanten von Vitamin B9 sind u. a. Hefen, Weizenkeime und -kleie sowie Kalbs- und Geflügelleber.
  • Vitamin C hat eine antioxidative Wirkung, bekämpft sogenannte freie Radikale im Körper und ist unentbehrlich beim Aufbau von Collagen. Des Weiteren spielt es eine wichtige Rolle beim Aufbau von Aminosäuren und bei einer Reihe weiterer Stoffwechselvorgänge. Vitamin C ist u. a. enthalten in Hagebutten, Kartoffeln, diversen Kohlsorten, Sanddorn und Zitrusfrüchten.
  • Vitamin D reguliert den Calciumspiegel im Blut und spielt eine wesentliche Rolle beim Knochenaufbau darüber hinaus schützt es vor Autoimmunkrankheiten wie z. B. multipler Sklerose, Diabetes mellitus Typ 1 und Lupus sowie vor diversen Krebserkrankungen. Ein Mangel an Vitamin D ist auch ein Risikofaktor für Osteoporose, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Alzheimer, Atemwegsinfekte und diverse andere Krankheiten. Vitamin D wird normalerweise im Körper durch die Wirkung von UVB-Strahlung auf die unbedeckte Haut gebildet. Da diese in modernen Industriellen Gesellschaften eher gering ist, muss Vitamin D über die Nahrung aufgenommen werden. Wichtige Lieferanten für Vitamin D sind Champignons, Eier, Fettfische und Milchprodukte.
  • Vitamin E ist wichtig bei der Bekämpfung der freien Radikalen und der Steuerung der Keimdrüsen. Man findet es überwiegend in pflanzlichen Ölen.

Mineralien

Mineralien spielen ebenfalls eine wichtige Rolle im menschlichen Körper. Die bekanntesten sind hier Calcium, Magnesium, Eisen und Kalium, die nachfolgend vorgestellt werden.

  • Calcium ist wichtiger Bestandteil beim Aufbau von Knochen und Zähnen und spielt gleichzeitig eine wichtige Rolle bei der Zellteilung, der Blutgerinnung und der Erregung von Muskeln und Nerven. Führt man einer Muskelzelle Calcium zu, wird dadurch eine Kontraktion ausgelöst. Wichtige Calciumlieferanten sind u. a. Milchprodukte, Nüsse und Vollkornprodukte.
  • Magnesium ist an einer Vielzahl von enzymatischen Vorgängen im menschlichen Körper als Enzymbestandteil oder Coenzym beteiligt. Darüber hinaus aktiviert es die Ruhefunktion bei Muskel- und Nervenzellen. Führt man einer kontrahierten Muskelzelle Magnesium zu, wird dadurch die Entspannung ausgelöst. Wichtige Magnesiumlieferanten sind u. a. Fisch, Geflügel, Milchprodukte, Nüsse und Vollkornprodukte.
  • Eisen ist u. a. ein wichtiger Bestandteil des Blutes und vieler Enzyme. Wichtige Eisenlieferanten sind u. a. Fleisch, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte.
  • Kalium wird im Körper für eine Vielzahl von Prozessen benötigt, wie z. B. die Bioelektrizität von Zellmembranen, das Zellwachstum, Regulierung des Blutdrucks und die Freisetzung von Hormonen. Kalium ist enthalten u. a. in Bananen, Chili, Datteln, Hülsenfrüchten und Kartoffeln.

Wasser

Wasser ist ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Körpers und für die menschliche Ernährung unverzichtbar. Es ist ein wichtiger Katalysator für die Stoffwechselprozesse und hilft auch bei der Fettverbrennung. Ein Glas Wasser vor jeder Mahlzeit reduziert das Hungergefühl und hilft, schneller satt zu werden. Gleichzeitig hat es praktisch keine Kalorien.

Fazit

Abnehmen ohne Sport ist möglich, erfordert jedoch viel Disziplin und einen ausgewogenen Diätplan. Es ist nicht damit getan, nur noch einige Blätter Salat mit einem Spritzer Zitronensaft zu essen. Ideal ist eine gesunde Mischung aus Fisch, magerem Fleisch, Milch- und Vollkornprodukten und frischem Obst und Gemüse. Ziel muss dabei nicht nur der Gewichtsverlust sein, sondern eine dauerhafte Ernährungsumstellung, da sonst innerhalb kurzer Zeit wieder Fettdepots aufgebaut werden.

Übergewicht wird in Deutschland zunehmend zum Normalzustand, wenn man den Statistiken glauben möchte. Danach sind 36,7% der Deutschen übergewichtig und 14,7% sogar stark übergewichtig. Zusammen sind das über 50% der deutschen, die ein ernsthaftes Gewichtsproblem haben. Dabei sind Männer stärker betroffen als Frauen. Um das Gewicht dauerhaft zu reduzieren, muss man seine Ernährungsgewohnheiten ändern. Dabei kommt es nicht nur darauf an, was und wie viel man isst, sondern auch darauf, was man trinkt.

Grüner Tee als Hilfe beim Abnehmen

Grüner Tee wird schon seit mehreren Jahren von Forschern wegen seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften als Getränk empfohlen. Ein Grund dafür ist, dass er die freien Radikalen im Körper bekämpft und damit Krebs vorbeugen kann. Ein weiterer Grund sind die vorhandenen Fluoride, die Zahnkaries verhindern können. Des Weiteren soll er auch durch seine Polyphenole (insbesondere EGCG) vor Alzheimer, Parkinson und multipler Sklerose schützen und auch eine positive Wirkung bei Diabetes haben. Das Polyphenol EGCG soll nach Aussage einer japanischen Forschergruppe in Labortests sogar das Eindringen von HI-Viren in T-Lymphozyten verhindert haben, da es sich ebenso wie dieses an die CD4-Rezeptoren andockt.

Da es sich dabei jedoch nur um einen Laborversuch handelte, empfiehlt es sich nicht, daraus voreilige Schlüsse zu ziehen. Es gibt bisher keine Hinweise, dass Menschen, die viel grünen Tee konsumieren, nicht mit dem HI-Virus infiziert würden.

Inzwischen haben Forscher auch herausgefunden, dass grüner Tee auch beim Abnehmen helfen kann. Dafür sind mehrere Effekte verantwortlich. Zum einen ist grüner Tee ein absolut kalorienfreies Getränk – sofern man ihn ohne Milch und Zucker trinkt, was sehr zu empfehlen ist. Damit kann man dem Körper die nötige Flüssigkeit zuführen, ohne zusätzliche Kalorien zuzuführen. Es gibt zwar immer noch das hartnäckige Gerücht, dass grüner Tee eine harntreibende und entwässernde Wirkung hätte und deshalb die Flüssigkeitsbilanz eher negativ beeinflusst, das wurde aber inzwischen durch neuere Studien widerlegt. Der größte Effekt liegt aber in den Inhaltsstoffen des grünen Tees. Diese beschleunigen allgemein den Stoffwechsel und damit auch den Kalorienverbrauch und die Fettverbrennung.

Wodurch entsteht dieser Effekt?

Lange Zeit dachte man, dass das Koffein dafür verantwortlich wäre, dass Grüner Tee beim Abnehmen hilft. Da Koffein in der Lage ist, den Blutdruck und die Herzfrequenz zu erhöhen, glaubte man, dass es auch für die Fettverbrennung verantwortlich ist. In Versuchen hat man aber festgestellt, dass Koffein alleine nicht annähernd so effektiv ist, wie man das bei Grünem Tee festgestellt hat. Koffein hat nur einen relativ kurzfristigen Effekt, während grüner Tee eine länger andauernde Wirkung hat. In weiteren Versuchen hat man dann herausgefunden, dass einen wesentlichen Anteil daran ein Polyphenol mit dem Namen Epigallocatechingallat hat. Da dieses Wort schwierig auszusprechen ist, ist im Allgemeinen die Abkürzung EGCG gebräuchlich. Das Besondere daran ist, dass der erhöhte Stoffwechsel zu einer erhöhten Thermogenese, also zur Produktion von Körperwärme, führt, ohne dass der Mensch dabei Hitze empfindet.

Durch den erhöhten Stoffwechsel verbrennt der Körper zusätzliches Fett, was zu einem schnelleren Gewichtsverlust führt. Dieser Effekt ist beim EGCG stärker und nachhaltiger als bei Koffein. Eine Kombination von EGCG und Koffein, wie sie im grünen Tee vorhanden ist, wirkt nach wissenschaftlichen Erkenntnissen sogar noch effektiver als beide Stoffe jeweils einzeln. Deshalb ist grüner Tee beim Abnehmen eine wertvolle Hilfe. Er hilft allerdings nicht nur bei der Gewichtsreduktion, sondern kann auch langfristig helfen, nicht nur das Gewicht zu halten, sondern auch diversen Erkrankungen vorzubeugen.

Warum grüner Tee und nicht schwarzer Tee?

Grüner Tee und schwarzer Tee kommen beide von derselben Pflanze, sind jedoch unterschiedlich verarbeitet. Schwarzer Tee wird vor dem Trocknen einem Fermentationsprozess ausgesetzt, bei dem viele Inhaltsstoffe zerstört oder in andere Stoffe umgewandelt werden. Unter anderem werden dabei große Teile der Polyphenole (u. a. EGCG) zerstört. Bei grünem Tee wird dieser Fermentationsprozess durch starkes Erhitzen verhindert. Diese Unterschiede in der Verarbeitung führen dazu, dass in schwarzem Tee nur ca 3 – 10% Polyphenole enthalten sind, während grüner Tee 30 – 40% Polyphenole enthält. Insofern ist natürlich der Effekt von grünem Tee beim Abnehmen wesentlich stärker und nachhaltiger als der von schwarzem Tee.

Wie bereitet man Grünen Tee zu?

Am besten brüht man grünen Tee nicht mit kochendem Wasser auf, da er dann sehr bitter schmeckt. Ideal ist es, wenn die Wassertemperatur ca 70°C beträgt. Natürlich muss sich jetzt niemand extra ein Thermometer anschaffen. Man erreicht in etwa die richtige Temperatur, wenn man das Wasser nach kurzem Aufkochen wenige Minuten abkühlen lässt. Die richtige Menge von Teeblättern ist hier abhängig von der Größe des Gefäßes, der verwendeten Teesorte und den Geschmacksvorlieben des Teetrinkers. Was für einen zu stark ist, kann für den anderen zu schwach sein. Die meisten Empfehlungen sprechen von einem Teelöffel je Tasse.

Einen guten Grünen Tee kann man übrigens durchaus mehrfach aufbrühen. Mit einigen Tees sollen sogar bis zu 10 Aufgüsse möglich sein. 3 – 4 Aufgüsse sind aber mit fast jedem grünen Tee machbar.
Wieviel Grünen Tee sollte man trinken?

Johann Sigismund Elsholtz, der Leibarzt des Großen Kurfürsten soll einmal gesagt haben, dass 10 – 50 Tassen Tee am Tag sehr gesund seien. Er selber trinke bis zu 200 Tassen am Tag. Man kann davon ausgehen, dass er wohl recht kleine Tassen zur Verfügung hatte. Heutzutage sind die Tassen deutlich größer, weshalb man davon ausgeht, dass man heute etwa 4 – 5 Tassen Tee am Tag trinken sollte, um in den vollen Genuss der positiven Wirkung zu kommen. Man kann wohl durchaus auch etwas mehr trinken, sollte aber immer ein vernünftiges Maß im Auge behalten. Die richtige Menge ist auch immer abhängig vom Alter und der körperlichen Konstitution des Konsumenten.

Alternativen zum Getränk

Natürlich hat jeder ein unterschiedliches Geschmacksempfinden und nicht jeder trinkt gerne viel grünen Tee zum Abnehmen. Auch für diese Menschen gibt es Alternativen. Inzwischen werden von vielen Herstellern Tabletten, Kapseln, Pulver oder Tropfen mit Grüntee-Extrakt angeboten. Es gibt auch Koch- und Backrezepte, bei denen grüner Tee verwendet wird. Auf diese Weise hat man zwar nicht den Vorteil, gleichzeitig ein kalorienfreies Getränk zu genießen, nimmt aber immer noch die wertvollen Inhaltsstoffe des grünen Tees zu sich. Begeisterte Teetrinker können sich aber zugute halten, dass sie beim Genießen von grünem Tee gleichzeitig auch etwas für ihre Gesundheit und ihr Gewicht tun. Da schmeckt doch der tägliche grüne Tee gleich noch besser.

Figur- und Gewichtsprobleme sind in den heutigen modernen Industrieländern weit verbreitet. Viele suchen deshalb den idealen weg, abzunehmen und mancher schwört auf seine spezielle Diät, die wahre Wunder verspricht. Tatsache ist aber, dass es die ideale Diät, die für jeden passt, nicht gibt. Was es aber ganz sicher gibt, sind Lebensmittel, die Eigenschaften besitzen, die beim Abnehmen helfen können. Solche Lebensmittel zum Abnehmen werden Ihnen in diesem Artikel vorgestellt. Auch hier gilt, dass nicht jedes dieser Lebensmittel für jeden passt, weil nicht jeder jedes Lebensmittel mag oder verträgt. Wer ernsthaft abnehmen will, kann sich aber bestimmt hier einige Anregungen für seine persönliche Diät holen.

Was zeichnet Lebensmittel zum Abnehmen aus?

Abnehmen setzt meist voraus, dass man mehr Kalorien verbrennt, als man aufnimmt, damit der Körper sich die fehlende Energie aus den körpereigenen Energiespeichern, also den Fettdepots holt. Um das zu erreichen, muss man also die Kalorienzufuhr drosseln und/oder den Kalorienverbrauch steigern. Lebensmittel zum Abnehmen sollten also mindestens eine von 3 Eigenschaften haben

  • Geringe Energiedichte, also wenig Kalorien
  • Verhinderung von übermäßiger Nahrungsaufnahme. Das heißt, sie müssen sättigen und/oder ein Absinken Blutzuckerspiegels vermeiden
  • Ankurbelung des Stoffwechsels und damit des Kalorienverbrauches und der Fettverbrennung.

Ananas

Man sagt der Ananas nach, dass sie ein Enzym besitzt, das Fett verbrennt. Diese These ist inzwischen umstritten. Jedoch enthält die Ananas reichlich Vitamine und Mineralien, die den Stoffwechsel und damit die Fettverbrennung ankurbeln. Darüber hinaus ist sie reich an Ballaststoffen, die wichtig sind für eine gesunde Verdauung. Sie ist also ein wertvoller Bestandteil einer gesunden Diät.

Äpfel

Äpfel enthalten Pektin, das nicht nur die Verdauung reguliert, sondern vor allem auch sättigt.

Ballaststoffreiche Getreide

Menschen, die sich ballaststoffreich ernähren, haben ein gesünderes Verdauungssystem und einen verminderten Appetit. Die Ballaststoffe quellen im Magen auf und geben Ihnen das Gefühl, satt zu sein, sodass Sie nicht so viel essen. Wenn Sie Ihren Tag mit einem ballaststoffreichen Getreide beginnen, ist das eine hervorragende Möglichkeit die morgendlichen Snacks einzudämmen und die gesamte Kalorienzufuhr zu kürzen.

Cayennepfeffer oder Chili

Der Inhaltsstoff, der dieses Gewürz scharf macht, heißt Capsaicin. Capsaicin findet man in Chilis und scharfen Peperoni. Es unterdrückt nicht nur den Appetit, sondern hat auch einen positiven Effekt auf die Konzentration und das Herz-Kreislauf-System. Daneben hat es noch eine antibakterielle Wirkung.

Eier

Eier sind eine wertvolle Proteinquelle und sorgen für ein schnelleres Sättigungsgefühl. Gleichzeitig verhindern sie Hungerattacken und Blutzuckerspitzen.

Fisch

Fisch ist meist fettärmer als die meisten Fleischsorten und enthält die wertvollen Omega 3 Fettsäuren, die das Herz stärken. Dazu liefert er wertvolle Proteine sowie Jod, das wichtig für die Schilddrüse ist und damit den Stoffwechsel ankurbelt. Wer 2 – 3 Mal in der Woche Fisch isst, tut also seinem Körper etwas Gutes. Das gilt nicht nur während einer Diät. Fisch ist somit ein wertvolles Lebensmittel (nicht nur) zum Abnehmen.

Harzer Käse

Harzer Käse – oder auch Handkäse – ist reich an wertvollen Proteinen, die die Fettverbrennung anheizen. Zusätzlich ist er mit ca. 1% Fett sehr fettarm, was ihn zu einem idealen Lebensmittel zum Abnehmen macht.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte (z. B. Linsen, Erbsen und Bohnen) zeichnen sich durch einen hohen Anteil an Ballaststoffen, Proteinen und komplexen Kohlehydraten aus. Dadurch sättigen sie, fördern die Verdauung und heizen den Stoffwechsel an. Gleichzeitig enthalten sie kaum Fett.

Kartoffeln

Kartoffeln enthalten Kohlehydrate, Proteine, Mineralien (Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium und Phosphor) und Vitamine, besonders Vitamin C, aber auch die Vitamine A, B1 und B2. Sie haben nur wenige Kalorien und machen lange satt.

Mageres Fleisch

Wie auch die Eier versorgt mageres Fleisch den Körper mit wertvollen Proteinen. Die überwiegend in Fleisch, Fisch und Milchprodukten enthaltene Aminosäure Leucin hilft, Fett zu verbrennen und gleichzeitig Muskeln zu erhalten bzw. aufzubauen. Das ist besonders auch deshalb sinnvoll, weil Muskeln auch im Ruhezustand Kalorien verbrennen. Mageres Fleisch ist somit ein wertvolles Lebensmittel zum Abnehmen.

Mandeln

Mandeln sättigen und enthalten neben vielen ungesättigten Fettsäuren viele B-Vitamine und Folsäure. Darüber hinaus versorgen sie den Körper reichlich mit Magnesium, Calcium, Kalium und Eisen. Neben der dem positiven Effekt bei der Gewichtsreduzierung haben Mandeln eine cholesterinsenkende Wirkung und senken das Risiko von Herzerkrankungen.

Melonen

Wer über Lebensmittel zum Abnehmen schreibt, kommt natürlich um die Melonen nicht herum, egal, ob es sich dabei um Wassermelonen, Honigmelonen oder andere Melonenarten handelt. Was alle Melonen gemeinsam haben, sind wenige Kalorien und ein sehr hoher Anteil an Wasser. Eine Wassermelone z. B. besteht zu fast 96% aus Wasser, enthält nur 0.2% Fett und ca. 3,3% Wasser. Darüber hinaus enthält sie die Vitamine A und C, sowie Mineralien. Melonen füllen also den Magen und versorgen den Körper mit Vitaminen und Mineralien, ohne ihm gleichzeitig viele Kalorien zuzuführen.

Reis

Reis macht lange satt und ist reich an Calcium, Magnesium und Kalium. Darüber hinaus hat er auch eine entwässernde Wirkung. Besonders wertvoll ist dabei der ungeschälte Reis.

Salat

Eine Möglichkeit die Kalorienzufuhr bei Mahlzeiten zu zügeln, ist, mit einem gesunden Salat zu beginnen. Das Volumen eines Salates hilft, sich voll zu fühlen. Damit neigt man dann weniger dazu, mehr von den fetten und kalorienreichen Speisen zu sich zu nehmen. Zusätzlich versorgt ein frischer Salat mit einem fettarmen Dressing den Körper mit den notwendigen Mengen an Vitamin C und E, Folsäure und Carotinoiden.

Wasser

Wasser ist nicht nur ein überwiegender Bestandteil unseres Körpers, sondern auch ein wichtiger Helfer, wenn es darum geht, Fett und Gewicht zu reduzieren. Ein Glas Wasser am Morgen hilft, den Stoffwechsel und damit die Fettverbrennung hochzufahren. Das liegt daran, dass Wasser für den gesamten Stoffwechsel, also die chemischen Vorgänge in unserem Körper eine wichtige Funktion als Katalysator hat, für jeden chemischen Prozess und auch für die Kommunikation zwischen den Zellen wird Wasser benötigt. Dazu muss ständig Wasser im Körper transportiert werden. Dieser Vorgang verbraucht Energie, also Kalorien. Deshalb sollte man nicht nur am Morgen, sondern auch vor den Mahlzeiten ein Glas Wasser trinken. Das hat zusätzlich den Effekt, dass man schon etwas im Magen hat, also schneller satt wird.

Zimt

Forscher haben herausgefunden, dass Zimt helfen kann, nachmittägliche Zuckertiefs zu vermeiden, die für Müdigkeit verantwortlich sind und den Menschen zu zusätzlichen Snacks verleiten. Somit hilft eine Prise Zimt im Essen, die Kalorienzufuhr einzudämmen.

Wenn Sie unsicher sind, welche Lebensmittel in welchen Portionen Sie zu sich nehmen müssen, um abzunehmen, dann testen Sie die Nahrungsprodukte von Amapur. Diese sind extra zum Abnehmen entwickelt worden und helfen Ihnen ganz unkompliziert dabei, überschüssiges Fett zu verlieren.

fitness ortsschild übergewichtAngesichts eines immer größeren Problems mit Übergewicht in der Bevölkerung stellt sich für immer mehr Menschen die Frage, wie man die überflüssigen Pfunde möglichst schnell wieder loswerden kann. Dieser Artikel soll den interessierten Lesern eine Hilfe auf dem Weg zu einem Gesunden und wohlgeformten Körper bieten und aufzeigen, wie man schnell abnehmen kann.

Am Anfang steht die Erkenntnis

Zunächst einmal muss man als Mensch mit Übergewicht zu der Erkenntnis gelangen, dass man wohl über längere Zeit einen grundsätzlichen Fehler gemacht hat. Man hat mit der Nahrung dem Körper mehr Energie zugeführt, als man verbraucht hat. Der Körper hat diese überschüssige Energie in Fettdepots gelagert, die nun der sichtbare Beweis für den Fehler des Menschen sind. Erst wer zu dieser Erkenntnis gelangt ist, kann objektiv entscheiden, wie er diesen Fehler korrigieren will.

Die Erkenntnis führt dann zur Entscheidung

Um die Folgen dieses Fehlers zu beseitigen, muss man dieses Verhältnis nun umdrehen. Mit anderen Worten: Um die überflüssigen Pfunde zu beseitigen, muss man nun dem Körper weniger Energie zuführen, als man verbraucht. Um das zu erreichen, muss man entweder dem Körper weniger Energie zuführen, also weniger oder kalorienärmer essen, oder mehr Energie verbrauchen, indem man mehr Sport treibt und dabei eventuell sogar Muskelmasse aufbaut. Auch eine Kombination aus beidem ist möglich. Was im Einzelfall besser passt, muss jeder betroffene selber für sich entscheiden.

Nach der Entscheidung kommt dann konsequentes Handeln

In diesem Artikel geht es nun um das Abnehmen mit Sport. Damit das nicht zu dem berüchtigten Jo-Jo-Effekt führt, verbindet man dazu idealerweise zwei Dinge: Den Abbau von Fettdepots und den Aufbau von Muskelmasse. Der Aufbau von Muskelmasse soll dafür sorgen, dass auch langfristig genug Kalorien verbraucht werden, damit sich kein Jo-Jo-Effekt einstellt. Man muss also die kurzfristige Strategie des Fettabbaus und der Gewichtsreduzierung mit einer langfristigen Strategie verbinden, die verhindert, dass wieder Fettpolster aufgebaut werden.

Für die Fettverbrennung ist Ausdauertraining das Mittel der Wahl. Dafür gibt es zwei Gründe:

Erstens lässt sich Ausdauertraining länger und häufiger durchführen als Krafttraining. Damit kann man also relativ schnell Fett verbrennen und das Gewicht reduzieren.
Zweitens geht der Körper erst nach einer längeren Betätigung dazu über, Fett zu verbrennen, statt auf seine Glycogenspeicher zuzugreifen. So lange dauert das Krafttraining meist nicht.

Der Nachteil beim Ausdauertraining ist allerdings, dass es meist recht zeitintensiv ist. Es ist also nicht unbedingt für Menschen geeignet, die chronisch unter Zeitmangel leiden. Für das Ausdauertraining bieten sich aber so viele unterschiedliche Sportarten an, wenn man die Zeit hat, dass sich da für jeden die passende Sportart findet. Entscheidend dabei ist nicht so sehr, wie intensiv man das Ausdauertraining betreibt, sondern wie lange. Eine Stunde Nordic Walking kann mitunter wesentlich effektiver sein als 15 – 20 Minuten Jogging. Grundsätzlich sollte das Ausdauertraining täglich durchgeführt werden, um einen nachhaltigen Effekt zu erzielen. Nachfolgend werden einige Ausdauersportarten aufgeführt, die sich gut für die Gewichtsreduktion eignen:

  • Jogging
  • Fahrrad fahren
  • Schwimmen
  • Nordic Walking
  • Rudern
  • Tennis
  • Fußball
  • Skilanglauf

Für den Aufbau von Muskelmasse wird natürlich jeder zum Krafttraining greifen. Dieses sollte möglichst den gesamten Körper einbeziehen. Je mehr Muskelmasse man über den ganzen Körper verteilt aufbaut, desto größer ist am Ende der Grundumsatz auch dann, wenn der Körper im Ruhezustand ist. Außerdem sollte man gerade auch beim Krafttraining dem Körper genug Zeit geben, sich zu regenerieren und die Muskeln aufzubauen. Wer seinen Körper täglich bis an die Schmerzgrenze belastet, wird seinem Körper eher Schaden zufügen und kaum Muskelzuwachs erzielen. Genau der ist aber das Ziel des Krafttrainings. Man muss also die jeweilige Muskelgruppe gezielt bis an die Grenze der Belastbarkeit trainieren und ihr dann die nötige Zeit geben, sich zu regenerieren und zusätzliche Muskelmasse aufzubauen. Das geht natürlich nicht in wenigen Stunden. Um dabei keinen Fehler zu machen, geht man am besten in ein gutes Fitnessstudio und lässt sich da von einem erfahrenen Trainer beraten. Gleichzeitig sollte man darauf achten, dass in der Nahrung genug Proteine und weitere Nährstoffe für den Muskelaufbau enthalten sind.

Was muss man beim Abnehmen mit Sport beachten?

Zunächst einmal sollte man darauf achten, dass man einen Sport findet, der einem auch Spaß macht. Der Sport soll im Idealfall nicht nur beim Abnehmen helfen, sondern auch später, damit man nicht bald wieder den Fehler macht, weniger Energie zu verbrauchen, als man mit der Nahrung aufnimmt. Aus diesem Grunde sollte man auch den Sport in die tägliche Routine mit einbauen, damit sich keine Nachlässigkeit oder Trägheit einschleicht.

Sodann muss man immer auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Wer Sport treibt, schwitzt meist und verliert dabei Flüssigkeit und auch Mineralien. Beides muss wieder ausgeglichen werden, um dem Körper keinen Schaden zuzufügen. Auch sollte die Ernährung genug Vitamine und Mineralien enthalten, um den Körper vor Mangelerscheinungen und anderen Schäden zu bewahren.
Auch ausreichend Schlaf gehört zum Programm, wenn man erfolgreich abnehmen will. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Menschen mit zu wenig Schlaf schneller Fett ansetzen als Menschen mit ausreichend Schlaf entsprechend ist es auch schwierig, abzunehmen, solange man unter Schlafmangel leidet.

Wer Fett beseitigt und Muskelmasse aufbaut, sollte nicht vergessen, dass auch Muskelmasse Gewicht hat. Man wird also trotz erfolgreicher Fettverbrennung nicht unbedingt einen massiven Gewichtsverlust erleben, wenn man gleichzeitig Muskelmasse aufbaut. Man wird sich aber besser fühlen und deutlich leistungsfähiger sein.

Fazit

Abnehmen mit Sport ist einer der effektivsten und nachhaltigsten Wege Fett zu verbrennen und Übergewicht zu bekämpfen. Wichtig ist, dass man es richtig macht und auch langfristig der Sport Bestandteil des Lebens bleibt. Dafür braucht es allerdings den richtigen Sport, der auch Spaß macht. Gleichzeitig ist es auch wichtig, die Ernährung umzustellen und an die Bedürfnisse eines aktiven Körpers anzupassen, da der Körper ausreichend hochwertige Nährstoffe braucht, um Muskeln aufzubauen und die geforderte Leistung zu erbringen.

Wer also die nötige Zeit hat, regelmäßig Sport zu treiben, und einen Sport findet, der ihm Spaß macht, hat gute Chancen, seine überflüssigen Pfunde zu beseitigen und einen gesunden und durchtrainierten Körper zu erhalten. Wer sich bewusst dafür entscheidet und sein Programm konsequent durchzieht, hat gute Aussichten auf schöne Erfolgserlebnisse. Dadurch, dass es inzwischen gute Trainingsgeräte auch fürs Zuhause gibt, ist auch schlechtes Wetter kein Grund mit dem Training auszusetzen.

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